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Haus der Minderheiten

Haus der Minderheiten
Haus der Minderheiten. Quelle: FUEN.

Projektbeschreibung
Das Projekt strebt eine Positionierung der deutsch-dänischen Region als exemplarische Minderheitenregion an. Eine Region gewachsen aus der historischen Tradition des deutsch-dänischen Grenzlandes und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Ein "Leuchtturm“ – in Form eines Informations- und Dokumentationszentrums "Haus der Minderheiten“ soll erarbeitet werden und mit flankierenden Maßnahmen, wie einer Denkschmiede, einem Aktionsplan und einem internationalen Kongress verbunden werden.
Das Haus der Minderheiten soll als Anlaufstelle für die Fragen und die Informationsvermittlung über die Minderheiten in der deutsch-dänischen Region und Europa dienen.
Ziel des Projektes ist es darüber hinaus, die bestehenden Kompetenzen der Minderheiten in der deutsch-dänischen Region und ihr europäisches Engagement für die zukunftsweisende Entwicklung von Standortfaktoren und die Vermarktung der gesamten deutsch-dänischen Region zu nutzen. Hierfür wird die Entwicklung eines Minderheiten-Clusters vorgenommen.
Das deutsch-dänische Grenzland ist im europäischen Minderheitenkontext ein Vorbild. Das Alleinstellungsmerkmal Minderheit wird als Möglichkeit der Profilbildung und Sichtbarkeit der Region jedoch noch unzureichend genutzt. 2014 jährt sich die Schlacht zu Düppel zum 150. Mal. Dieses Jubiläum wird zum Anlass genommen, die Ergebnisse des Projektes in einem Kongress medienwirksam zu präsentieren.  

Aktivitäten
Die Zusammenfassung der Kompetenzanalyse, auf der das Projekt basiert, wurde zweisprachig neu aufgelegt. Das Dokument fasst die Empfehlungen der Analyse prägnant zusammen.
Die erarbeitete Machbarkeitsstudie für das Haus der Minderheiten wurde aktualisiert und in Dänisch, Deutsch und Englisch gedruckt und dient somit als Informations- und Werbegrundlage für das Projekt.
Eine mediale Vorstellung des Vorhabens hat in der Grenzregion, aber auch auf europäischer Ebene stattgefunden. Beispielsweise wurde das Projekt beim internationalen Treffen der Minderheiten 2013 in Brixen, Italien vorgestellt.  Mehrere Pressegespräche und Pressekonferenzen haben zu Zeitungsartikeln über das Projekt in der Programmregion geführt, zB.:

  • Der Nordschleswiger: "Haus der Minderheiten in Flensburg nimmt Form an"
  • Minderheitensekretariat: "Haus der Minderheiten eröffnet Kontor in Flensburg"

Auf der FUEV-Homepage befindet sich Information zu dem Projekt und der Leadpartner und die Projektpartner haben über Facebook und Twitter darüber berichtet. Die Fertigstellung einer eigenen Homepage mit eigener Corporate Identity ist für 2014 geplant und die Vorbereitungen für das Symposium 2014 verlaufen plangemäß.
Von Seiten des Projektes wird festgehalten, dass die Idee eines „Leuchtturmes“ im Grenzland von und für die Minderheiten zur Profilierung der gesamten Region tragfähig ist und in den anderen Projektjahren mit weiteren Maßnahmen daraus zur Stärkung der deutsch-dänischen Region zu rechnen ist.

Homepage
https://www.house-of-minorities.org/
httpss://www.fuen.org/de/schwerpunkte/forum-europaeischer-minderheiten-haus-der-minderheiten/haus-der-minderheiten/

Youtube
httpss://www.youtube.com/watch?v=s04nvIDPrgc


Siden er sidst opdateret 29-10-2015

Fakta

Leadpartner
Flag DE FUEV-FUEN

Projektpartner
Flag DE Sydslesvigsk Forening
Flag DK Bund Deutscher Nordschleswiger 

Projektperiode
01.04.2013 – 30.04.2015

Budget
539.904  €

Zuschuss
350.938   €