Interreg4a

PROJEKTE

Ostseerouten

 

Handlungsfeld

1.4 Entwicklung durch Tourismus und erlebnisbasierte Wirtschaft

Leadpartner

Dansk flag   Ærø Kommune

Projektpartner


   Dansk flag Naturturisme I/S
   Dansk flag SET- Sønderborg Erhvervs- & Turistcenter
   Dansk flag Videncenter for kystturisme
   Tysk flag Stadt Flensburg
   Tysk flagStadtwerke Eckernförde GmbH
   Tysk flag WiREG mbH
 

Sonstige Netzwerkpartner

  Tysk flagKiel Region GmbH
  Wachstumszentrum - Erfolg für die Deutsch-Dänische   Region / Vækstcentret - Succes for den dansk-tyske region
  Tysk flag Staatskanzlei Schleswig-Holstein - Abteilung Landesplanung
  Tysk flag Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein
   Dansk flag Langeland Kommune
   Dansk flag Udvikling Fyn
   Dansk flag Aabenraa Kommune
   Tysk flag Förde Reederei Seetouristik GmbH & Co. KG
   Dansk flag Svendborg Havn
   Dansk flag Faaborg Havn
 

Laufzeit 01.03.2013- 28.02.2014 (30.04.2014)
Gesamtkosten 132.783 €

Beantragter Zuschuss

86.232 € 

 

Das Projekt "Ostseerouten" zielt auf die Wiederbelebung der grenzüberschreitenden Fahrgastschifffahrt zwischen Deutschland und Dänemark ab. Diese ist seit einigen Jahren eingestellt. Initiativen zur Reaktivierung der grenzüberschreitenden Fahrgastschifffahrt scheiterten bisher an den strengen europäischen Richtlinien (SOLAS) in diesem Bereich und dem Umstand, dass die Ressourcen der Akteure nicht kombiniert wurden.

Das Ostseerouten-Projekt soll diesen Zustand durchbrechen und ein umfassendes Liniensystem der Fahrgastschifffahrt zwischen den Gebieten Kleiner Belt, Südfünen, Flensburger Förde, Geltinger Bucht, Schlei und Eckernförder Bucht etablieren. Dafür sind zwei Komponenten unverzichtbar. Zum einen müssen
alle relevanten Akteure (z.B. Kommunen, Touristiker, Reedereien, Gastgewerbe) frühzeitig in den Gesamtprozess eingebunden werden. Zum anderen ist es wichtig, die SOLASRichtlinien mit den eingesetzten Schiffen zu erfüllen. Dies macht entweder die Neuanschaffung von Schiffen notwendig oder erfordert Lösungen, wie vorhandene Schiffe nachgerüstet werden können.

Ein erster Teil des Gesamtvorhabens kann als INTERREG-Projekt gestaltet werden. Die Aufgaben des Projektes bestehen darin, relevante Akteure zu versammeln, die Möglichkeit eines gemeinsamen Ansatzes zu beleuchten, Netzwerke zu bilden und die Rentabilität der Ostseerouten auszuloten. Dies soll durch eine Konferenz mit angeschlossenen Workshops erfolgen. Die Ergebnisse der Veranstaltung bilden die Grundlage für eine Analyse, die aus drei Teilen besteht: 1. Einer Wirtschaftlichkeits- und Bedarfsanalyse, 2. Einer Ideenentwicklung und der Entwicklung eines Konzeptes, wie das Endprodukt zu erreichen ist und 3.Der Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und das Aufzeigen von Wegen, wie mit Hilfe von innovativen technischen Lösungen die Rahmenbedingungen eingehalten werden können. Wenn es z.B. möglich wäre, auf den Schiffen moderne und nachhaltigere Antriebstechnologien zu verwenden, würde das Projekt neben der touristischen Komponente, auch eine große Bedeutung für die maritime Industrie in der deutsch-dänischen Region haben.


Konkrete erwartete Effekte aus dem INTERREG-Projekt sind eine Netzwerkbildung, ein Fahrplan, unter welchen ökonomischen Voraussetzungen das Gesamtvorhaben gestemmt werden kann sowie Empfehlungen, wie neue Technologien und Schiffsklassen in das Konzept integriert und somit rechtliche Rahmenbedingungen erfüllt werden können.

 


Siden er sidst opdateret 31-1-2013