Interreg4a

PROJEKTE

interreg4a.depilProjektepilBewilligte ProjektepilGEOPOWER - Verbesserte geologische Datenbasis zur Nutzung von Erdwärme und zur Speicherung von überschüssiger regenerativer Energien im Untergrund in Syddanmark und Schleswig

GEOPOWER - Verbesserte geologische Datenbasis zur Nutzung von Erdwärme und zur Speicherung von überschüssiger regenerativer Energien im Untergrund in Syddanmark und Schleswig

 

Handlungsfeld

2.3 Nachhaltige Energieentwicklung

Leadpartner

Tysk flag Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche räume des Landes Schleswig Holstein

Projektpartner

Dansk flag Aarhus Universitet, Institut for Geoscience
Dansk flag De Nationale geologiske Undersøgelser for DK og Grøndland GEUS
Tysk flag Christian-Ulbrechts-Universität, Institut für Geo-Wissenschaften, Abteilung Geophysik

Sonstige Netzwerkpartner

Dansk flag Udviklingsråd Sønderjylland
Dansk flag Dansk Geotermi Aps
Dansk flag Dansk Fjernvarmes Geotermiselskab
Tysk flag IHK Flensburg
Tysk flag Innovationsstiftung Schleswig-Holstein
Tysk flag WTSH
Tysk flag Stadtwerke Eckenförde
Dansk flag Tysk flag INTERREG-Projekt FURGY

Projekt Periode 01.01.2012 – 30.06.2014
Gesamt Budget 840.591 €

Zuschuss

546.167 €

Homepage  

Ziel des Projektes ist die Schaffung einer grenzüberschreitenden Datenbasis zur Nutzung des tieferen Untergrundes zur Wärmeversorgung und zur Speicherung von regenerativer Energie in Form von Wärme, Druckluft oder Wasserstoff. Die Region Syddanmark / Schleswig nimmt eine führende Position bei der Nutzung regenerativer Energie (Wind-, Bio- und Solarenergie) ein, wodurch das Ziel einer hunderprozentigen Versorgung mit regenerativer Energie im Bereich der elektrischen Energie in greifbare Nähe gerückt ist. Den größten Anteil am Einsatz von Primärenergie hat allerdings der Wärmemarkt, auf dem auch in unserer Region ein starkes Potenzial zur Nutzung regenerativer Energie, insbesondere der Erdwärme, besteht. Dazu kommt, dass bereits jetzt in vielen Städten und Gemeinden Nahwärmenetze bestehen, in die Erdwärme eingespeist werden kann. Für die Nutzung von Erdwärme aus tieferen Gesteinsformationen müssen wasserführende Horizonte in 1000 – 3000 m Tiefe angebohrt werden. Ein entsprechendes Projekt wird z.Zt. in Sønderborg realisiert. Zum Erfolg solcher Projekte ist eine präzise Planung unter Nutzung aller vorhandenen Untergrundinformationen erforderlich, um das Risiko von Fehlbohrungen, bei denen kein geeigneter Nutzhorizont erreicht wird, auszuschalten.

Im Projekt GEOPOWER sollen sämtliche verfügbaren geowissenschaftlichen Informationen (Ergebnisse von Erdölbohrungen, seismische Profile, Temperaturmessungen) der Region über die relevanten Untergrundbereiche grenzüberschreitend zusammengefasst und für den Nutzer in Form von digitalen und analogen Karten aufbereitet werden. Der so gewonnene “gläserne Untergrund” ist eine Planungsgrundlage für die Erdwärmeversorgung, aber auch die saisonale Speicherung von Wärme (z.B. aus der Kraft-Wärmekopplung) oder überschüssiger Windenergie in Form von Druckluft oder Wasserstoff.


Siden er sidst opdateret 15-2-2013