Interreg4a

Gefahrenabwehr ohne Grenzen

 Quelle: Gefahrenabwehr ohne Grenzen
Quelle: Gefahrenabwehr ohne Grenzen.

Projektbeschreibung
Ziel des Projekts ist, die bürgernahe Gefahrenabwehr bei Bränden, Unfällen und Katastrophen im grenznahen Gebiet zu entwickeln. Es soll u. a. ein System zur gemeinsamen Nutzung der Ressourcen bei Ausrüstung und Personal entwickelt werden, wobei die Identifizierung von Risiken in einer gemeinsamen deutsch-dänischen grenzüberschreitenden Perspektive und die Entwicklung eines koordinierenden und vorbeugenden Einsatzes berücksichtigt werden.
Das Projekt umfasst verschiedene Initiativen: Es sollen Bestandsaufnahmen über Ressourcen und Ausrüstung der beteiligten Parteien erstellt werden, rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Versicherungen bei grenzüberschreitenden Einsätzen untersucht werden, Ausbildungsprogramme mit Unterricht über Verfahren sowie Fachtechnologie nördlich und südlich der Grenze für alle beteiligten Feuerwehrleute durchgeführt werden und die Zuständigkeiten der jeweiligen Behörden auf beiden Seiten der Grenze in Verbindung mit größeren Unfällen untersucht werden. Darüber hinaus sollen gemeinsame praktische Übungen und Rekrutierungsaktivitäten durchgeführt werden.

Aktivitäten und Ergebnisse
Das Projekt verläuft planmäßig und eine zusammenfassende Bewertung der bisher erreichten Ergebnisse fällt positiv aus. Wesentliche juristische und versicherungsrechtliche Problemstellungen sind erfolgreich geklärt worden, so dass eine grenzübergreifende Zusammenarbeit der Feuerwehren auf deutscher und dänischer Seite eingerichtet werden konnte. Für die Bürger im grenznahen Bereich bedeutet dies, dass eine bessere und schnellere Hilfe vor Ort ermöglicht wurde. Es wurden auch bereits mehrere gemeinsame Einsätze durchgeführt.
Um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken wurden auch laufend gemeinsame Treffen, Seminare und Übungen mit Teilnahme von deutschen und dänischen Feuerwehrleuten durchgeführt.
Im Laufe des Projektes wurden weitere relevante Entwicklungspotentiale der grenzübergreifenden Gefahrenabwehr aufgedeckt. Daraufhin wurde in 2013 eine Ergänzung beantragt und bewilligt zwecks einer Erweiterung, sodass auch der Bereich der Gefahrenabwehr in seeseitigen gebieten einbezogen werden konnte samt eine erweiterte Kooperation mit anderen Notdiensten, hierunter Polizei und Ambulanz.
Es haben mehrere Orientierungstreffen stattgefunden, wo über das Projekt und die Ziele informiert wurde. Eine angebotene Sprachschulung fand allerdings nicht das erwartete Interesse und wurde daher nicht durchgeführt. Es sind jedoch zwei Wörterbücher auf Deutsch und Dänisch mit Fachtermini publiziert worden. Eine Version ist für die Arbeit im Büro gedacht und eine mehr kompakte Version für den einzelnen Feuerwehrmann, in dem die meisten Fachausdrücke und Materialgegenstände aufgelistet sind. Eine Google-Plattform wurde erarbeitet, welche die Feuerwehrstandorte nördlich und südlich der Grenze aufzeigt. Diese Plattform zeigt ebenso, welche Ressourcen sich bei den jeweiligen Stützpunkten befinden.

Homepage
https://www.112interreg.eu/project.htm


Siden er sidst opdateret 19-8-2015

Fakten

Leadpartner
Flag DK Tønder Kommune, Tønder Brandvæsen

Projektpartner
Flag DK Brand & Redning, Aabenraa Kommune
Flag DK Sønderborg Kommune
Flag DE Kreis Schleswig-Flensburg
Flag DE Kreis Nordfriesland
Flag DE Stadt Flensburg

Projektperiode
15.02.2011 – 30.06.2015

Budget
478.212 €

Zuschuss
310.838 €