Interreg4a

PROJEKTE

Grenzwasser

 

Handlungsfeld

2.2 Nachhaltige Natur- und Umweltentwicklung

Leadpartner

Tysk flag Kreis Nordfriesland, Amt für
    Kreisentwicklung, Bau und 
Umwelt

Projektpartner

Dansk flag Tønder Kommune
Tysk flag Deich- und Hauptsielverband
    Südwesthörn-Bongsiel

Sonstige Netzwerkpartner

Tysk flag Landesbetrieb für Küstenschutz,
    Nationalpark und Meeresschutz

Tysk flag Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt
    und ländliche 
Räume Schleswig-Holstein 
Tysk flag Fachhochschule Lübeck, Fachbereich
    Bauwesen

Tysk flag / Dansk flag Deutsch-Dänische Grenzwasser-
          kommission

Dansk flag Skov- und Naturstyrelsen Vadehavet
Dansk flag Digelaget for Marsken Ved Tønder
Dansk flag Århus Universitet, Klimasekretariatet
Dansk flag Aabenraa Kommune
Dansk flag Meteorologisk Institut (Dänisches
    meteorologisches Institut)

Projektperiode

01.01.2010 – 01.03.2012

Gesamt Budget 801.924 €

Zuschuss

521.251 € 

Homepage

https://www.grenzwasser.eu/index.php/de.html

 

Der aktuelle Klimawandel wird sich u.a. durch den Anstieg des Meeresspiegels (an der Nordseeküste wird bis 2030 ein Anstieg um 20-30 cm erwartet) und durch extreme Witterungen bemerkbar machen. Im Gebiet der Tønder Kommune, des Digelaget for Marsken Ved Tønder, der Aabenraa Kommune, des Deich- und Hauptsielverbandes Südwesthörn-Bongsiel (DHSV) und der dort verwalteten Wasser- und Bodenverbände sowie des Kreises Nordfriesland werden die Klimaeffekte grenzüberschreitende Herausforderungen besonders für die Wasserwirtschaft bzw. den Hochwasserschutz mit sich bringen.

Zurzeit sind die Strukturen der Verwaltungssysteme auf beiden Seiten der Grenze sehr unterschiedlich. Eine grundlegende Abstimmung des Rahmenwerks für Wasserwirtschaft ist notwendig, um gemeinsame Maßnahmen zu errichten, die auf beiden Seiten der Grenze Gültigkeit erlangen. Im Projekt wird deshalb eine gemeinsame Untersuchung vorgenommen, um zu ermitteln, welche Strategien für eine gemeinsame Wasserwirtschaft notwendig sind.

Insgesamt wollen die Projektpartner gemeinsam zentrale Maßnahmen bzw. Werkzeuge zum Schutz gegen Überschwemmungen entwickeln. Unter anderem soll ein so genanntes Hydraulisches Berechnungsmodell für den Wiedau, den größten Wasserlauf im Gebiet, errichtet werden. Mit diesem Modell sollen zudem die zu erwartenden Konsequenzen des Klimawandels untersucht und die Effekte von Anpassungsstrategien geprüft werden.

Darüber hinaus sollen die Partner dazu befähigt werden, ihr wasserwirtschaftliches Handeln sowohl grenzüberschreitend als auch auf die Anforderungen des Klimawandels abzustimmen: „Vom Nebeneinander zum Miteinander für eine sichere Zukunft!

 


Siden er sidst opdateret 15-2-2013