Interreg4a

PROJEKTE

interreg4a.depilProjektepilBewilligte ProjektepilStärkung der Patientensicherheit zwischen Dänemark und Deutschland

Stärkung der Patientensicherheit zwischen Dänemark und Deutschland

 

Handlungsfeld 1.5 Gesundheitsentwicklung

Leadpartner

Tysk flag Fachhochschule Flensburg

Projektpartner

Tysk flag Malteser Krankenhaus St. Flanziskus-
    Hospital, Flensburg
Tysk flag Ev. Luth. Diakonissenanstalt Flensburg Tysk flag Klinikum Nordfriesland gGmbH, Husum
Dansk flag Center for Kvalitet, Middelfart
Dansk flag Syddansk Universitet
Dansk flag Sygehusenhederne i Region Syddanmark

Sonstige Netzwerkpartner

Dansk flag Dansk Selskab for Patientsikkerhed,
    c/o Hvidovre Hospital, Afsnit 023
Dansk flag Danske Patienter, København K, Danmark
Tysk flag Patientenombudsmann/-frau
    Schleswig-Holstein e.V., Segeberg

Projektperiode 01.01.2009 – 31.12.2010
Gesamt Budget 1.223.273 €

Zuschuss

794.927 €

Homepage

www.patientsafety-interreg.com

 

Durch das Projekt soll die Patientensicherheit in der Region Syddanmark und im nördlichen Schleswig-Holstein gestärkt werden. Die Systeme zur Verbesserung der Patientensicherheit in den beiden Regionen unterscheiden sich zum jetzigen Zeitpunkt sehr.

Auf der deutschen Seite gibt es eine Vielzahl von Netzwerken, die sich mit der Patientensicherheit und mit Berichten über unbeabsichtigte Behandlungsfehler befassen. Darüber hinaus wenden Patienten und Patientinnen sich bei Behandlungsfehlern an unterschiedliche Netzwerke und nicht an das direkt beteiligte Gesundheitspersonal, somit werden ihre Erlebnisse nicht bei einer zentralen Stelle gesammelt und gespeichert.

Das dänische Gesundheitssystem stellt dahingegen ein zentrales Berichterstattungs-System zur Verfügung, bei dem sowohl Patienten/Patientinnen als auch das Gesundheitspersonal unbeabsichtigte Ereignisse z.B. Behandlungsfehler angeben können. Die Erfahrungen mit den verschiedenen Berichterstattungs-Systemen auf der jeweils anderen Seite der deutsch-dänischen Grenze werden analysiert, und die Projektpartner werden versuchen, die positiven Aspekte der beiden Systeme zu vereinigen.

In Verbindung mit der grenzüberschreitenden Patientenbehandlung ist es bisher nicht immer gelungen, die Ursachen der unbeabsichtigten Ereignisse aufzudecken. Die Projektpartner werden aktuelle unbeabsichtigte Ereignisse in Verbindung mit grenzüberschreitenden Verlegungen von Patienten/Patientinnen zwischen den beiden Staaten beurteilen, um die grenzüberschreitende Problematik in der Patientensicherheit zu veranschaulichen.

Ein grenzüberschreitendes Netzwerk zur Analyse von klinischen Behandlungen wird zwischen den vielen Projektpartnern errichtet werden. Gleichzeitig werden Möglichkeiten untersucht, eine gemeinsame zweisprachige Kommunikations- und Datenplattform zu entwickeln, die u.a. für die Speicherung von Informationen über unbeabsichtigte Ereignisse in den Patientenverläufen verwendet werden soll. Analysen dieser Informationen sollen dazu beitragen, die Strukturen und Qualität der Behandlung im Gesundheitswesen in der Grenzregion zu verbessern. Hierdurch könnte die Anzahl von Fehlern in der Patientenbehandlung reduziert werden.


Siden er sidst opdateret 28-11-2011